|
|
|
|
|
|
Für Bodenuntersuchungen bis zu einer Tiefe von 5 bis 10m kann ein Handbohrgerät eingesetzt werden. Hier werden einige Stechbohrer beschrieben. Sie gleichen sich in ihrem beinahe halbzylinderförmigen Bohrkörper mit parallel von oben nach unten verlaufenden Schneidkanten, wodurch sich die Sammelbezeichnung „Stechbohrer“ eingebürgert hat. Der eigentliche Arbeitsteil kann sowohl in der Länge als auch im Durchmesser unterschiedlich ausfallen. Die geeignetste Länge hängt vom Eindringungswiderstand, von der Art des Bodenmaterials und von der Bohrtiefe ab. Je länger der Arbeitsteil ist, umso anfälliger ist der Bohrer für Torsion. Die Wahl des richtigen Durchmessers hängt von der Zusammensetzung und Struktur des Bodens und vom Zweck der Untersuchung ab. Im Allgemeinen braucht man bei Böden mit einer feinen und/oder dichten Struktur einen geringeren Durchmesser als in Böden mit einer lockeren Struktur (z.B. junge Moorböden). |
|
|
|
Mithilfe von Verlängerungsstangen können mit den zweiteiligen Stechbohrern in kurzer Zeit Bohrungen in eine größere Tiefe durchgeführt werden. Die Stechbohrer werden in mehreren Standardsets geliefert:
|
|
|
|
||
|
|
Die einteiligen Stechbohrer können nicht verlängert werden und werden in unterschiedlichen Durchmessern und Längen geliefert. Auch die einteiligen Stechbohrer werden in einer Reihe von Standardsets geliefert:
Vorteile Die Vorteile der Stechbohrer im Vergleich zu anderen Handbohrertypen sind folgende:
Ein Nachteil ist, dass die Proben mehr oder weniger gestaucht sind.
Anwendungsbereiche Aufgrund der geringen Störung der Proben werden diese Stechbohrer häufig bei Profiluntersuchungen eingesetzt:
|
|
|
|
|
|
|
Stechset für stufenweise Probenentnahme
Das Set besteht aus drei zweiteiligen Stechbohrern mit unterschiedlichen Durchmessern. Wenn erst eine Probe mit dem größten Durchmesser und dann mit einem kleineren Stechbohrer entnommen wird, kommt es zu keiner Vermischung von aufeinander folgenden Proben. Die Stechbohrer können in den Boden hineingedrückt oder hineingeschlagen werden (mit dem rückschlagfreien Hammer). Aufgrund der kurzen wirksamen Länge und der abnehmenden Durchmesser ist das Set sehr gut für Profiluntersuchungen (Nitratuntersuchungen) in Böden mit einem höheren Eindringungswiderstand geeignet.
|
||
|
|
||
|
Dieser zweiteilige Stechbohrer unterscheidet sich von anderen Stechbohrern dadurch, dass sich an der Unterseite des Bohrkörpers eine Schneide befindet, die beim Hineindrücken des Bohrers gleichsam einen Zylinder aus dem Boden schneidet. Der Bohrer braucht daher nicht wie andere Stechbohrer um die eigene Achse gedreht zu werden (geringere Torsionsanfälligkeit). Durch die konisch zulaufende Schneide wird die Probe besser im Bohrer festgehalten. Für diesen Bohrer gelten im Allgemeinen die gleichen Angaben zur Anwendung wie beim normalen Stechbohrer. Aufgrund des geringen Durchmessers und des zylindrischen Schneidrings ist dieser Bohrer sehr gut für Kartierungszwecke geeignet. |
![]() |
|
|
Eine richtig dosierte Düngung ist eine Voraussetzung für hohe Erträge und gute Qualität. Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen ist es daher notwendig, den Versorgungszustand des Bodens zu kontrollieren. Nach der Analyse der Proben, die mit diesem Set entnommen wurden, kann eine Düngestrategie erarbeitet werden. Das Stechset für Ackerkrume enthält zwei Stechbohrer. Der Ackerlandbohrer mit einer wirksamen Länge von 25cm wird für die Entnahme von Proben aus der Ackerkrume benutzt. Mit dem im Set enthaltenen Mineralbohrer werden Proben aus der Ackerkrume bis zu einer Tiefe von 60cm entnommen. Diese Stechbohrer sind aufgrund ihrer wirksamen Länge und ihres geringen Durchmessers hervorragend für die Entnahme von Proben aus den oberen Schichten von Kulturböden geeignet, insbesondere im Zusammenhang mit Düngeuntersuchungen, Nitratbestimmung usw. |
![]() |
|
|
Diese Stechbohrer aus Edelstahl mit unterschiedlichen Abmessungen bestehen aus einem stählernen Bohrrohr, einem Sammelbehälter und einem stählernen Stiel mit einem Handgriff. Indem mit dem Fuß auf den Sammelbehälter gedrückt wird, wird das Bohrrohr gefüllt. Durch den konischen Verlauf des Rohres schiebt sich die entnommene Probe bei der nächsten Probenentnahme problemlos in den Sammelbehälter weiter. Die richtige Zahl der Proben pro Hektar hängt unter anderem vom Bewuchs, Relief und von der Bodenart ab. Mit diesen Bohrern ist es möglich, rasch eine Probe aus den oberen 5cm (bzw. 10cm) des mit Gras bewachsenen Geländes für Wurzel- und/oder Düngeuntersuchungen zu entnehmen. Der Grassodenprobennehmer wird vor allem in der Weidewirtschaft verwendet, aber auch im Gartenbau und bei Grünanlagenunternehmen. |
![]() |
|
|
|
||