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Tensiometer |
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Die richtige Wassermenge im Boden ist von grundlegender Bedeutung für optimales Wachstum und die Produktion von Pflanzen. Die Messung des Bodenfeuchtigkeitsgehalts (in Prozent) sowie die Bestimmung der Feuchtigkeitsspannung (in hPa oder cbar) im Boden ist daher eine der wichtigsten Aufgaben in der landwirtschaftlichen bodenphysikalischen Forschung. Die einfachste und am häufigsten verwendete Methode, die Feuchtigkeitsspannung (und damit den Feuchtigkeitsgehalt ungesättigten Bodens) direkt im Feld zu bestimmen, ist die Verwendung des Tensiometers. Das Tensiometer gibt es in vielen Größen und Arten. Es ist im Freiland, aber auch in Topferde und anderen organischen und anorganischen Substraten einsetzbar.
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Mit diesem multifunktionalen Set können mit verschiedenen Arten von Tensiometern unterschiedliche Untersuchungen vorgenommen werden, und zwar bis in einer Tiefe von 90cm. Das Standardtensiometer wird z. B. in Irrigationsgebieten zur permanenten Aufstellung verwendet. Das Jet-Fill-Tensiometer hat als Zusatz einen Wasserbehälter, damit das Tensiometer kontinuierlich nachgefüllt werden kann, wodurch es rascher einsatzbereit und eventuell mobil ist. Für schnelle Messungen von Feuchtigkeitsspannungen (häufig in kleinen Gebieten) gibt es das Quick-Draw-Tensiometer, das innerhalb weniger Minuten Messergebnisse liefert. Bei allen Tensiometern werden die gemessenen Werte auf dem Manometer abgelesen. Neben verschiedenen Tensiometern in unterschiedlichen Längen gibt es auch ein Serviceset und einen Stechbohrer (zum Vorbohren) mit Verlängerung sowie einen Spachtel in diesem Set. |
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Das Standard-Tensiometer besteht aus einem durchsichtigen Kunststoffrohr, das an der Unterseite mit einer keramischen Kerze und an der Oberseite mit einem Manometer versehen ist. Es wird in unterschiedlichen Längen geliefert, sodass gleichzeitig Messungen in verschiedenen Tiefen vorgenommen werden können. Zum Vorbohren gibt es Spezialsets. |
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Das Jet-Fill-Tensiometer gleicht dem Standard-Tensiometer, es ist allerdings mit einem Behälter und einem Wiederbefüllmechanismus versehen. Mit einem einfachen Druck auf den Knopf wird aus dem Behälter Wasser in das Tensiometerrohr gespritzt; gleichzeitig wird das Rohr entlüftet. Lieferbar in verschiedenen Längen. |
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Das Quick-Draw-Tensiometer ist ein kleines, bewegliches Tensiometer, das mit dem mitgelieferten Vorbohrer rasch in den Boden eingebracht werden kann. Der geringe Durchmesser, die sehr poröse Kerze und die Möglichkeit, eine Vorspannung einzustellen, sorgen für eine Messzeit von nur wenigen Minuten. Nach jeder Messung kann das Tensiometer in den Tragzylinder zurückgesetzt werden, wo es feucht gehalten wird. Dadurch ist es bei einer Folgemessung sofort einsatzbereit. |
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Das elektronische Tensiometer ist ein tragbarer Drucksensor für die Messung der Feuchtigkeitsspannung im Boden, gemessen an einem in den Boden eingebrachten Tensiometerohr. Mit dem Messgerät kann von Tensiometerrohr zu Tensiometerrohr geschritten werden, wodurch man eine unbeschränkte Anzahl von Messungen in kurzer Zeit vornehmen kann. Die Injektionsnadel des Tensiometers wird durch den Silikonstopfen auf dem Tensiometerrohr gesteckt, woraufhin direkt die Feuchtigkeitsspannung abgelesen werden kann. Messbereich 0 – 1.000hPa (mbar) mit einer Genauigkeit von 0,5%. Rohre in verschiedenen Längen lieferbar. |
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Tensior 3 mit elektronischem Drucksensor
Der Tensior 3 ist ein Tensiometer mit elektronischem Drucksensor und kontinuierlichem Messsignal (in hPa). Die Messergebnisse werden mit einem Auslesegerät oder Datenlogger ausgelesen. Der Sensor befindet sich oben im Tensiometerrohr, dadurch kann er nur benutzt werden, wenn es nicht friert. Der Tensiometer hat eine Überdrucksicherung und ist in verschiedenen Längen erhältlich. Der Tensior 3 hat ein Messbereich von –100 bis +700hPa und ein Ausgangssignal von –10 bis +70mV (+/-3mV). Stromversorgung 10,6VDC und Stromverbrauch von 1,3mA. Die Tensiometer werden mit Kabel und Kalibrierzertifikat geliefert. |
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Tensior 4 mit elektronischem Drucksensor
Beim Tensior 4 befindet sich der Sensor unten im Tensiometerrohr, sodass dieses auch dann benutzt werden kann, wenn es friert (unterhalb der Frostgrenze). Der Drucksensor kann einfach mit einem Tensiometerrohr in anderer Länge kombiniert werden. Dadurch ist die Messung in verschiedenen Tiefen möglich. Der Tensior 4 kann in verschiedenen Positionen messen. Der Tensior 4 hat ein Messbereich von –1.000 bis +850hPa und ein Ausgangssignal von –100 bis +85mV (+/-3 mV). Stromversorgung 10,6VDC und Stromverbrauch von 1,3mA. |
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Tensior 5 Mini-Tensiometer mit elektronischem Drucksensor
Das Minitensiometer Tensior 5 ist durch die kleine keramische Kerze (Durchmesser 5mm und Oberfläche 0,5cm²) und eine kurze Rohrlänge (20mm) gekennzeichnet. Dadurch kommt es nur zu einer sehr geringen Störung im Boden. Das Minitensiometer wird vor allem bei (Punkt-) Messungen in Bodensäulen, kleinen Lysimetern und Töpfen benutzt. Das Messgerät ergibt sehr rasch zuverlässige Messergebnisse und kann auch in verschiedenen Positionen Messungen durchführen. Der Mini-Tensior 5 hat ein Messbereich von –1.000 bis +850hPa und ein Ausgangssignal von –100 bis +85mV (+/-3mV). Stromversorgung 10,6 VDC und Stromverbrauch von 1,3mA. |
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Tensior 8 mit elektronischem Drucksensor
Der Tensior 8 zeichnet sich durch maximale Anwenderfreundlichkeit aus für alle Langzeitstudien: standardmäßig sind im Tensior 8 integriert: externe Befüllung, Befüllzustandsindikator, Temperaturfühler und Messverstärker. Die Spitze des sehr genauen Pt 1.000 Temperaturfühlers ragt gerade in das Füllwasser der Tensiometerkerze hinein und gewährleistet so den besten Kontakt zum Boden. Durch zwei Edelstahl-Kapillarröhrchen kann der Tensior 8 befüllt bzw. entlüftet werden ohne Ausbau des Tensiometers.
Einige von vielen Anwendungsbereiche für Tensiors:
Vorteile des Tensiors
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