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Bei der Bodenfeuchtebeprobung handelt es sich um die Beprobung in der ungesättigten Zone des Bodens. Es gibt mobile Systeme und solche mit festem Aufstellort für fortlaufende Beprobungen. Je nach Zweck der Untersuchung können Probennehmer ausgewählt werden, bei denen die Beprobung über ein dünnes PES-Rohr erfolgt oder über Keramik-, Glas- oder Kunststoffsaugkerzen. Alle Probennehmer sind mit verschiedenen Durchmessern und in verschiedenen Konstruktionen erhältlich. |
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Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer
Die Reihe der Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer besteht aus verschiedenen Miniatur-Bodenfeuchteprobennehmern. Die Rhizon-Probennehmer werden für die wiederholte und zuverlässige Beprobung aller in der Bodenlösung gelösten Komponenten verwendet. Das poröse Kunststoffmaterial (PES) wird schnell feucht und hat standardmäßig Poren von 0,15 Mikron. Die Probennehmer werden mit koextrudiertem Schlauch (PE innen/PVC außen) mit einem Innendurchmesser von 1mm, Luer-Anschluss und Schutzkappe geliefert. Der Probennehmer ist mit einem Draht verstärkt. Gelöstes organisches und anorganisches Material wird vom Bodenfeuchtprobennehmer nicht absorbiert. Der Probennehmer wird vorzugsweise horizontal im feuchten Boden platziert. Aufgrund der geringen Störung setzt sich der Boden schnell, was zu einem guten Kontakt zwischen Probennehmer und Boden führt. Eine Probe wird genommen, indem man den Probennehmer unter Vakuum setzt. Zum Einsetzen in Töpfe beim Füllen gibt es den Rhizon-Probennehmer Typ FLEX mit Verstärkungsdraht aus Nylon. Zur Beprobung von gelösten Metallen ist ein spezieller Rhizon-Probennehmer Typ MOM erhältlich. Dieser hat eine Länge von 10cm und einen Durchmesser von 2,5mm, mit glasfaserverstärktem Draht und 10cm koextrudiertem Rohr. Der Rhizon- Probennehmer Typ MOM und der Typ SMS (mit Edelstahl-Verstärkungsdraht) dienen zur Beprobung in ungestörten Bodenzylindern (Stechproben) oder Töpfen mit wachsenden Pflanzen. |
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Rhizon-Bodenfeuchte-Probennahmeset
Der Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer ist in einem Standardset erhältlich, das Folgendes umfasst: Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer, Typ MOM, mit einer Länge von 10cm (komplett), einem Satz Injektionsnadeln mit Schutzkappen und einem Satz Vakuumrohre aus Glas mit einem Volumen von 9ml. Das Standardset kann mit verschiedenen Zubehörteilen erweitert werden, wie zum Beispiel: kurzer Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer (5cm poröses Material), Spritzen (anstelle von Vakuumrohren verwendbar), Anschlüsse zum Anschluss der Spritze, (schwarzes) PE-Erweiterungsrohr, Silikon-Anschlussrohr, um das Erweiterungsrohr an den Bodenfeuchteprobennehmer anzuschließen. Der Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer Macro eignet sich besonders für den Einsatz im Feld. Der Probennehmer hat eine Länge von 9cm und einen Durchmesser von 4,5mm. Zur Installation in größeren Tiefe kann ein Standardprobennehmer mit PVC-Erweiterungsrohr verwendet werden.
Verwendung Der Rhizon-Bodenfeuchteprobennehmer ist sehr gut geeignet für Topf-, Zylinder- und Säulenuntersuchung (Macro-Rhizon für Felduntersuchungen). Rhizon-Probennehmer werden z. B. bei folgenden Untersuchungen verwendet:
Vorteile
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Saugkerzen-System, Minimalset für einzelne / für mehrfache Beprobungen bis zu einer Tiefe von 1,5m
Aufgrund des geringen Durchmessers der verwendeten keramischen Kerze und der Erweiterbarkeit der Sonden können die schnellen und mobilen Systeme an verschiedenen Orten und bei verschiedener Tiefe zur Beprobung eingesetzt werden. Beide Sets haben das gleiche Funktionsprinzip. Ein hohles, poröses Rohr wird im Boden platziert. Indem auf der Innenseite des porösen Rohrs ein Unterdruck erzeugt wird (mit der Vakuumpumpe oder einem Vakuumtank), wird die Bodenfeuchtigkeit hineingesogen. Das Minimalset für einzelne Beprobungen enthält u.a.: ein Oberteil, einen Stechbohrer (zum Vorbohren), eine Sonde mit poröser Saugkerze, ein Edelstahl-Erweiterungsrohr für die Sonde, ein Zieh-/Druckstück, eine Vakuumpumpe mit Manometer, einen Teflonschlauch, einen Silikonstöpsel und einen Behälter mit Probenflaschen, diverses Zubehör und eine Tragetasche. Zusätzlich zu den erwähnten Teilen enthält das Set für mehrfache Beprobungen ein Erweiterungsteil für den Stechbohrer, eine Reihe von zusätzlichen Einstichsonden mit Erweiterungsrohren, Aufhängklemmen für die Probenflaschen, einen Vakuumtank mit Pumpe, (Anschluss von max. 5 Einstichsonden), eine Hilfsstange, eine Transportkiste aus Aluminium.
Verwendung Die Sets werden u.a. für folgende Zwecke eingesetzt:
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Bodenfeuchteprobennehmer mit großer keramischer Saugkerze, Standardset
Die Bodenfeuchteprobennehmer mit großer keramischer Saugkerze werden zu den gleichen Zwecken wie schon beschrieben verwendet. Allerdings wird dieser Probennehmertyp dauerhaft an einer festen Stelle und bei einer festen Tiefe eingegraben. Durch die größere Saugkerze ist es möglich, in kürzerer Zeit mehr Bodenfeuchtigkeit zu sammeln. Die Bodenfeuchteprobennehmer mit großer keramischer Saugkerze stehen in verschiedenen Längen zur Verfügung. Ein Edelman-Bohrer wird verwendet, um das Loch vorzubohren. Um richtigen Kontakt zwischen Boden und Probennehmer zu erreichen, kann Kunststoffsand verwendet werden. Der Unterdruck wird mit einer Vakuumpumpe erzeugt, die mit einem Manometer ausgestattet ist. Die Probe kann in einer Probenflasche gesammelt werden. Das Standardset besteht aus 3 Bodenfeuchtigkeitsprobennehmern mit einer Länge von 30, 60 und 90cm, einer Vakuumpumpe mit Manometer, Probenflaschen, Silikonstöpseln, Teflonschlauch, Edelman-Bohrer, Oberteil und einem Behälter mit Kunststoffsand zur Installation der Bodenfeuchteprobennehmer. Probennehmer mit einer Länge von bis zu 150cm sind auf Anfrage erhältlich. |
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Probennehmer mit Glas- / Kunststoff-Saugkerze
Bodenlösungsuntersuchungen werden durchgeführt, um die Konzentrationen von Boden-Wasser-Verbindungen zu messen, z. B. Pflanzennährstoffe oder Schadstoffe. Bis in die 90er Jahre wurden beinahe alle diese Studien mit Keramik-Saugkerzen durchgeführt. Unglücklicherweise beeinflusst das Keramikmaterial die Konzentration vieler gelöster Stoffe, sodass es zur Messung dieser Verbindungen in der Bodenlösung nicht geeignet ist. Die Glas- und Kunststoff-Saugkerzen und -Saugplatten wurden speziell entwickelt, um diese Probleme zu beheben. Die Materialien der Saugkerzen/-platten eignen sich zur Untersuchung der folgenden im Boden gelösten Stoffe:
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Bodenlösung-Probennehmerset aus Glas
Die Saugkerzen wurden speziell für die Untersuchung organischer Lösungen im Boden entwickelt. Der poröse Teil aus Borosilikat hat eine extrem geringe Absorption landwirtschaftlich verwendeter Pflanzeschutzmittel, von Gesamtkohlenstoff, Phosphat und PAK. Das Standardset umfasst 3 Probennehmer mit Durchmesser 22/16mm, Länge 30, 60 und 90cm, Proben-flaschen mit Silikonstöpseln, Vakuumpumpe und Bodeneinsatz-Bohrset. |
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Bodenlösungs-Probennehmerset mit poröser Kunststoff-Saugkerze.
Diese Kunststoff-Saugkerze wurde zur Untersuchung anorganischer Lösungen im Boden entwickelt, speziell für diejenigen mit hohem Absorptionskoeffizienten, wie etwa Schwermetalle und Phosphat. Das Set besteht aus 3 Probennehmern, Durchmesser 20mm, Länge 30, 60 und 90cm, Probenflaschen mit Silikon-stöpseln, Vakuumpumpe und Bodeneinsatz-Bohrset. |
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Bodenlösungssaugplatte, Glas, Standardset
Diese Saugplatte aus Glas wurde speziell zur Extraktion von Bodenlösung auf einer großen Fläche und zur Untersuchung auf organische gelöste Stoffe (Pflanzenschutzmittel, DOM) entwickelt. Sie besteht aus einer mehrschichtigen Borosilikatglasplatte, die in ein Glasbecken geschmolzen wird. Diese Konstruktion erhöht die Stärke und die Wasseraufnahme der Platte, da das Wasser gleichzeitig durch die gesamte Plattenfläche fließen kann. Das Probenrohr ist ohne Klebstoffe an der Platte befestigt, da Dichtmittel und Kleber DOC in das Wasser der Bodenprobe abgeben könnten. Die Platten werden vorzugsweise horizontal in einer Bodenprofilwand oder vertikal an der Bodenoberfläche installiert. Das Standardset umfasst Bodenlösungssaugplatten aus Glas mit einem Durchmesser von 100mm (mit Teflon-Probenschlauch, Beprobungsflasche mit Silikonstöpsel und Vakuumpumpe mit Manometer). |
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Bodenlösungssaugplatte, Kunststoff, Standardset
Die Kunststoffsaugplatten sind gut zur Extraktion der Bodenlösung auf einer großen Fläche und zur Untersuchung auf Schwermetalle und Phosphat geeignet. Aufgrund der geringen Ladung der Oberfläche eignen sich Kunststoffe zu diesem Zweck am besten. Die Filterelemente haben ein Nut-und-Feder-System und können zu Flächen von beliebiger Größe zusammengesetzt werden. Durch die Extraktion von Bodenlösung über eine große Fläche, zusammen mit den geringen Adsorptionsverlusten, sind quantitative Untersuchungen der Ströme gelöster Stoffe möglich. Der Filterteil der Saugplatten besteht aus einer porösen Polyäthylen-Unterstruktur und einem hydrophilen Membranfilter aus Polyamid, der durch eine Abdeckung gegen Beschädigung geschützt ist. Das Standardset umfasst eine poröse quadratische Kunststoffplatte zur Bodenlösungsbeprobung 250 x 250mm, einschließlich Teflonprobenschlauch, Beprobungsflasche mit Silikonstöpsel und einer Vakuumpumpe mit Manometer. |
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